Sven Treckmann

wartete vergeblich auf ein Herz

Bis zuletzt hoffte der schwerkranke Familienvater auf ein neues Herz, welches ihm ein zweites Leben schenkt. Mehr als 18 Monate wartete er zusammen mit seinen Lieben auf die erlösende Nachricht, dass ein Herz für ihn gefunden ist. Vergeblich. Im Januar 2008 verstarb Sven Treckmann.

Schon als Kind bekam er oft Atemnot. Damals dachte man, dies würde mit seinem Wachstum zusammenhängen. Erst als er sich für eine Ausbildung im Bergbau bewarb, wurde bei einer Tauglichkeitsuntersuchung festgestellt, dass er einen Herzfehler hatte. Sven Treckmann war damals 17 und fühlte sich kerngesund. Wenige Jahre später aber wurde er immer schwächer. Er konnte kaum noch atmen.

Dann bekam er zum Glück ein Herzunterstützungsgerät, das ihm half ein halbwegs normales Leben im Kreise seiner Familie zu führen. In den letzten Monaten seines Lebens verschlechterte sich sein Zustand jedoch, eine Hoffnung blieb: „Es wäre so schön, wenn sich die Menschen ernsthafter mit dem Thema auseinandersetzen und einen Organspendeausweis ausfüllen.”

Auf Wunsch seiner Familie wird seine Geschichte weiterhin auf diesem Portal gezeigt. Sie steht symbolisch für das Schicksal vieler Patienten und deren Angehörigen, die auf ein Spenderorgan hoffen – auf das Geschenk des Lebens. Sie soll daran erinnern, wie wichtig die Entscheidung für eine Organspende ist.