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"Ich werde das glückliche Gesicht nie vergessen"
Initiative FÜRS LEBEN bei den Gesundheitstagen der Frankfurter Sparkasse
Petra Buchholz würde nach ihrem Tod ihre Organe spenden. Warum? „Weil ich mit 12 Jahren erlebt habe, wie einem Jungen in meinem Alter nach einer Netzhauttransplantation die Augenbinde abgenommen wurde. Ich werde das glückliche Gesicht nie vergessen“, sagt sie bei den Gesundheitstagen der Frankfurter Sparkasse. Die Initiative „Fürs Leben. Für Organspende.“ informierte dort die Sparkassen-Mitarbeiter.
Mit orangefarbenen Gerbera und Sonnenblumen-Samentütchen als Sinnbilder für das Leben wurden die Mitarbeiter schon morgens begrüßt und auf den FÜRS LEBEN-Infostand aufmerksam gemacht. In der Mittagspause konnten sich alle Interessierten mit Infomaterial eindecken, Ausweise laminieren lassen und im persönlichen Gespräch Vorbehalte abbauen. Mit Ulrike Gutberlet war auch eine Betroffene vor Ort. Sie bekam eine neue Leber und engagiert sich auch privat für Organspende. Ihr Geschichte überzeugte: „Bräuchte ich ein Organ, wäre ich froh, es gäbe einen Spender für mich! So soll es umgekehrt auch sein“, bekräftigt Andre Hauser.
Viele Sparkassen-Mitarbeiter füllten direkt am Stand einen Ausweis aus oder nutzen die Möglichkeit, ihren alten gegen einen neuen, eingeschweißten Ausweis einzutauschen. Auch Sina Crößmann wäre bereit, ihre Organe zu spenden. „Weil ich mir wünschen würde, dass andere es für mich tun, wenn ich betroffen wäre“, erklärt sie. 124 Mitarbeiter beteiligten sich an einer Umfrage zur Organspende. 20 Prozent der Befragten haben einen Organspendeausweis, knapp weitere 40 Prozent wären zu einer Organspende bereit. So auch Christa Ankenbrand: „Um anderen im Leben eine neue Chance zu geben!“
Die Gesundheitstage wurden vom Sozialreferat der Frankfurter Sparkasse gemeinsam mit der Initiative „Fürs Leben“ organisiert.





