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Organspendezahlen stagnieren
Deutliche regionale Unterschiede in den Bundesländern
Die bundesweite Stagnation der Organspendezahlen im Jahr 2009 zeigt sich in den sieben Organspenderegionen verschieden ausgeprägt. Entgegen dem bundesweiten Trend verzeichnen die Regionen Bayern, Mitte und Nord-Ost eine Steigerung, während die übrigen Regionen die Vorjahresergebnisse erreichten. Lediglich Baden-Württemberg wies ein Minus von 6,6 Prozent auf.
Mit einem Plus von zwischen vier bis zu 16 Prozent konnten die Regionen Bayern, Mitte und Nord-Ost ihre Spenderzahlen im Jahr 2009 verbessern. Nord-Ost (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern) steht mit 19,2 Organspendern pro Million Einwohner an der Spitze. Bayern liegt mit 15,7 Organspendern deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 14,9. Den größten Sprung machte die Region Mitte (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) mit einem Ergebnis von 12,5 Organspendern pro Million Einwohner. 2008 waren es 10,8.
Die Regionen Ost (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), Nord (Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) und Nordrhein-Westfalen erreichten mit 18,1 bzw. 14,5 Spendern ähnliche Ergebnisse wie im Vorjahr. Mit 11,8 Organspendern pro Million Einwohner liegt Baden-Württemberg unter dem Bundesdurchschnitt.




