12.09.2011

Der vierte Tag

Von Trier nach Gerolstein: Durch die Eifel, Teil Eins

Heute standen die ersten 80 Kilometer der Eifel auf dem Programm. Von Trier nach Gerolstein, mit Bitburg als Zwischenstation. Morgens trifft ein Team der Bitburger Braugruppe am Hotel ein, der Geschäftsführer Technik Jan Niwodniczanski führt das Team an. Sie werden uns begleiten – vielleicht den ganzen Tag – mindestens jedoch bis Bitburg. Wir starten bei trockenem Wetter direkt am Kylltalradweg, dem wir bis Gerolstein folgen wollen. Der Weg ist leicht hügelig. Dann wie aus dem Nichts: zwölf bis16 Prozent Steigung. 

Fünf Kilometer vor Bitburg fängt es an zu regnen, ein Gewitter. Und zwar heftig. Keine guten Vorrausetzungen. Statt den kürzeren Weg über ein kleines Stück Bundesstraße zu fahren, wie geplant, geht es zunächst Richtung Bitburg-Erdorf bergauf und bergab. Ab Bitburg-Erdorf geht es dann nur noch bergauf. 3,2 Kilometer. 180 Höhenmeter.

Trotz allem erreichen wir pünktlich die Brauerei. Durchnässt aber guter Laune, werden wir durch die Bitburger Braugruppe geführt. Alkoholfreies Bier sowie leckere Schnittchen muntern uns wieder auf. Außerdem bekommen wir einen Scheck über 1100 Euro für die Reisekasse. Herzlichen Dank! Übrigens: Einige Mitarbeiter haben schon lange einen Organspendeausweis. Eine Mitarbeiterin steht auf der Warteliste für eine Transplantation. Betriebsarzt und Sanitätsdienst der Brauerei sind seitens der Geschäftsführung für dieses Thema sensibilisiert – so sollte es überall sein.

Ein weiterer Mitarbeiter der Brauerei begleitet uns von Bitburg bis nach Gerolstein. Im strömenden Regen starten wir. Um Höhenmeter zu sparen, geht es zunächst entlang der Landstraße. In Densborn organisieren wir eine Gaststätte, die warmen Kaffee vorbereitet. Kaltgetränke kommen heute nicht so gut an.

Mit etwa einer halbstündigen Verspätung erreichen wir Gerolstein, unser Tagesziel. Die Schnittchen sind lecker und der Bürgermeister wird mit der Nachberichterstattung für das nötige Presseecho sorgen.

Morgen etwas weniger Kilometer, dafür mehr Höhenmeter.

 

Text und Fotos: Wolfgang Ludwig


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