Unser Vorbild des Monats: Udo Schmidt
Es war ein harter Schock für Udo Schmidt, als er bei einer Kuraufenthalt erfahren musste, dass er eine neue Leber benötige. Aus einer harmlosen Darmentzündung hatte sich eine Leberzirrhose entwickelt.
Nach zehn langen Monaten kam schließlich der lebensrettende Anruf und Udo Schmidt wurde direkt zur Operation nach Berlin geflogen.
Ein Jahr nach seiner Operation begann er für den Selbsthilfeverein „Lebertransplantierte Deutschland e.V.“ Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, denn auch Udo Schmidt hatte sich vor seiner Transplantation nie mit dem Thema Organspende auseinander gesetzt.
Dies war der Anstoß für ihn, andere Leute über die Organspende zu informieren, weil er selbst der Meinung ist, dass viele erst mit dem Thema konfrontiert werden, wenn man selbst betroffen ist.
Der 60-Jährige ist mit großem Engagement dabei: „Mir macht es ungeheuer viel Spaß über die Organspende zu berichten und aufzuklären.“
Heute reist er durch Niedersachsen und berichtet zum Beispiel Landfrauenvereinen von seinen Erfahrungen vor, während und nach der Organspende. „Mein Ziel ist es, den Menschen das Thema Organspende ein Stück näher zu bringen und sie darüber aufzuklären“, erklärte Udo Schmidt.
Des Weiteren möchte er dazu aufrufen mit den Familienangehörigen das Thema zu diskutieren, damit ihnen später die Last abgenommen wird, über eine Organspende zu entscheiden.
Es ist wichtig, dass sich noch mehr Menschen so wie Udo Schmidt des Themas annehmen und über Organspende aufklären.
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